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“Cis-Passing”

Der Begriff "Cis-Passing" ist eine Bezeichnung für transgender und manchmal auch nichtbinäre Menschen, die als Cis-Gender durchgehen. Für binäre Trans-Personen bedeutet das, dass sie als eine Person des gefühlten Geschlechts durchgehen, für eine nicht-binäre Person kann es bedeuten, dass sie als eine Person des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts oder des "anderen" Geschlechts durchgeht.

Umkleidekabinen - und nicht-binär sein

Umkleideräume - diese Zugangsräume zu einem Schwimmbad oder einer Sporthalle. Ich kenne niemanden, die Umkleideräume mag. Es gibt Menschen, die versuchen, in diesen Räumen, die scheinbar dazu gedacht sind, ihnen jegliche Privatsphäre zu nehmen, eine gewisse Privatsphäre zu wahren. Es gibt Menschen, die so tun, als ob ihnen der Mangel an Privatsphäre nichts ausmacht, wenn sie sich in oder aus ihren Badeanzügen oder Sportklamotten umziehen.

Eine Trans*-Kindheit und -Jugend, die es nicht gab (oder vielleicht doch?)

Ich habe begonnen, das Buch von Noemí Parra, Historias de afectos. Acompañar la adolescencia trans* (Geschichten der Zuneigung. Die Begleitung der trans* Adoleszenz) zu lesen. Schon beim Lesen des Vorwortes von Lucas Platero musste ich weinen. Vor einem Monat, als ich zur Präsentation des Buches in La Carbonería in Sevilla ging, war ich auch sehr bewegt, als Noemí Parra über die trans* Adoleszenz sprach, und ein:e Freund:in, die/der an meiner Seite war, half mir, mich in diesem Moment zu stabilisieren.

Wer ist Angélique? Und was hat sie mit meiner Geschlechteridentität zu tun?

 

Angélique kommt mir wieder in den Sinn, und diesmal im Zusammenhang mit meiner Geschlechteridentität seit meiner Kindheit, dem Thema, das mich die ganze Woche über beschäftigt hat. Aber in Wirklichkeit habe ich fast keine Erinnerungen an Angélique. Am 23. Dezember letzten Jahres habe ich über Angélique geschrieben:

Meine Geschlechtsidentität seit der Kindheit

In den letzten Wochen habe ich mehr über die Entwicklung meiner Geschlechtsidentität seit meiner Kindheit nachgedacht. Vor sieben Wochen habe ich über meine Fragen bezüglich der Geschlechtsidentität meines inneren Kindes geschrieben, und ein paar Tage später über das Hinterfragen der Entwicklung meiner Geschlechtsidentität seit meiner Kindheit.

Neuinterpretation meiner Geschlechtsidentität seit der frühen Kindheit

Genderqueere Teilnehmende berichten, dass sie erst in der späten Jugend oder im frühen Erwachsenenalter die Sprache finden, um ihre Erfahrungen mit dem Geschlecht auszudrücken. Diese Erfahrung wird auch immer wieder als ein Gefühl beschrieben, dass etwas 'falsch' ist.

Liam P. Malone: Gender identity and childhood experiences: an introductory quantitative study of the relationship between gender identity and adverse childhood experiences

Mein inneres Kind und seine Geschlechtsidentität

Es wird mir immer klarer, dass es ein Thema (oder ein Trauma?) in Bezug auf die Geschlechtsidentität oder den geschlechtlichen Selbstausdruck meines inneren Kindes gibt. Vor fünf Tagen schrieb ich:

SIE WOLLEN DICH TOT SEHEN!

Sie wollen dich tot sehen
In ihrer beschissenen Welt
In der es nur darum geht, zu produzieren und zu konsumieren
Wo für deine Gefühle und Illusionen kein Platz ist
Sie wollen dich tot sehen

Sie wollen dich tot sehen
Weil du nicht produzierst, weil du nicht konsumierst
Weil du dich um deine Gefühle kümmerst
Weil du dich um dein Trauma kümmern willst, um die Wunden, die du von ihrer Scheiße trägst
Sie wollen dich tot sehen

Auf dem arromantischen (und asexuellen) Spektrum

Es ist immer gut, Dinge in Worte zu fassen. Was nicht benannt werden kann, existiert nicht. Und ich habe mich schwer getan, mich auf dem arromantischen Spektrum zu positionieren, zwischen demiromantisch und arromantisch. Das bedeutet, dass ich selten eine romantische Attraktion zu einer anderen Person empfinde - egal welchen Geschlechts - und auch kein Verlangen habe, eine Beziehung einzugehen.

Das Trauma der Männlichkeit

Während ich langsam Pete Walkers Buch Posttraumatische Belastungsstörung - Vom Überleben zu neuem Leben: Ein praktischer Ratgeber zur Überwindung von Kindheitstraumata (ich lese das Original auf Englisch), habe ich noch ein anderes Buch zum "Entspannen", denn Pete Walkers Buch nimmt mich manchmal ziemlich mit, und ich muss aufhören.

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