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Antimilitarismus

Türkei: Prozess von Dr. Serdar Küni - Stellungnahme der internationalen Delegation der Prozessbeobachter*innen

[Cizre, Türkei] Dr. Serdar Küni, Arzt beim Cizre Büro der Human Rights Foundation in der Türkei, wurde am 24. April 2017 am zweiten Prozesstag nach Paragraph 220/7 des türkischen Strafgesetzbuches wegen „Hilfeleistung und Begünstigung terroristischer Organisationen“ verurteilt.

Türkei: Stoppt den Kreislauf der Gewalt!

Internationale Delegation der War Resisters' International besuchte Diyarbakır und Cizre


London, Offenbach, Minden, 4 Mai 2016


„Europa hat uns vergessen“, das ist die bittere Aussage, die in diesen Tagen so oft im Südosten der Türkei zu hören ist. "Wir dachten, Europa stände für Menschenrechte und Frieden. Aber im Gegensatz zum Krieg in der Türkei in den 90er Jahren kümmert sich heute niemand darum, was bei uns geschieht.“


Spanien als Speerspitze für Militärinterventionen in Afrika

Während des NATO-Manövers Trident Juncture 2015 wird die Allianz Militärinterventionen im Norden Afrikas üben


Die NATO-Übung Trident Juncture 2015 wird im Oktober und Anfang November 2015 in Italien, Portugal und dem spanischen Staat stattfinden. Nach verschiedenen Quellen handelt es sich dabei um “die größte Übung der NATO seit Ende des Kalten Krieges1, “die größte von der Allianz seit 2002 durchgeführte Übung” (…) und “die wichtigste Übung der Allianz in 20152, oder um “den größten Einsatz der Allianz seit mehr als einem Jahrzehnt3. Die Übung besteht aus zwei klar unterschiedenen Phasen, einer Kommando-Übung (Command Post Exercise – CPX, 3.-16. Oktober) und einer realen Aktionsphase (Live Exercise, LIVEX, 21. Oktober-6. November).

Dringende medizinische Hilfe für kolumbianischen KDV und Schwulen/Lesben/Bi/Trans-Aktivisten


Salvador redet über Gewaltfreiheit: http://youtu.be/HWKrdVP860s


Salvador, langjähriger Aktivist der Kriegsdienstverweigerer-Gruppe “Quinto Mandamiento” in Barrancabermeja (https://quintomandamiento.wordpress.com/), braucht dringende medizinische Hilfe.


Eine Kritik von Militarisierung und militärischer Rekrutierung aus queerer und Geschlechterperspektive

Das Militär redet bei seinen Rekrutierungskampagnen, die häufig auf junge Menschen abzielen, viel von Gleichheit der Geschlechter und sexueller Orientierungen. Da wesentlich mehr junge Menschen diesen Rekrutierungskampagnen ausgesetzt sind als letztlich sich beim Militär verpflichten ist der Einfluss dieser Darstellungen weitergehend. Ich schreibe dies aus der Perspektive eines schwulen Mannes.

Gegen die Militarisierung der Jugend


– Ein neuer Arbeitsbereich der War Resisters' International


In Europa, und zu einem gewissen Grade auch auf globaler Ebene, gibt es derzeit zwei Entwicklungen, die beide zur einer verstärkten Militarisierung der Jugend beitragen. Zunächst ist da das Ende (oder, korrekter, die Aussetzung) der Wehrpflicht in den meisten Staaten Europas seit den 1990er Jahren. Im Jahr 2011 hat auch Deutschland, eine der letzten bedeutenden Militär- und Wirtschaftsmächte Europas, die an der Wehrpflicht festhielten, diese ausgesetzt. Die zweite Entwicklung ist die einer zunehmenden „Normalisierung von Krieg“. Seit dem Krieg auf dem Balkan, aber mehr noch seit dem 11. September 2001 und der Ausrufung des „Krieges gegen Terrorismus“, hat die politische Nutzung des Militärs zugenommen – Krieg wird nicht mehr als Scheitern der Politik betrachtet, sondern als ein Mittel der Politik. Das führte zu einem radikalen Umbau des Militärs, orientiert an Mobilität und Militärinterventionen. Doch es brachte auch neue Rechtfertigungen für den Einsatz von militärischer Gewalt: zuerst „humanitäre Interventionen“ (Jugoslawien, Somalia), dann der „Krieg gegen Terrorismus“ (Afghanistan, Irak), und die „Verantwortung zum Schutz“ (Libyen). Beide Entwicklungen stärken sich gegenseitig, und eines der Ergebnisse ist die zunehmende Militarisierung der Jugend von klein an.

Militär raus aus den Schulen!

Gegen die Militarisierung der Bildung

UK Armee in der Charles Darwin SchuleAm 1. August 1914 war es zu spät, pazifistische Propaganda zu treiben, war es zu spät, militaristische zu treiben – tatsächlich ist auch damals von den Militaristen nur geerntet worden, was sie zweihundert Jahre vorher gesät haben. Wir müssen säen." [1] Das schrieb der deutsche Pazifist Kurt Tucholsky in einem Artikel mit der Überschrift "Über wirkungsvollen Pazifismus", veröffentlicht im jahre 1927. Mehr als 80 Jahre später säen die Militaristen immer noch. Die Anwesenheit des Militärs in Schulen ist das ungeheuerlichste Beispiel für das Säen und Pflanzen militaristischer Gedanken in die Gehirne von Kindern und zukünftigen Soldaten bzw. von Unterstützern des Militarismus und der Kriege. Es ist ungeheuerlich, weil einerseits Schulen positive Werte und Wissen vermitteln sollten, nicht Propaganda, und andererseits halt Kinder für Propaganda und Indoktrination sehr empfänglich sind.

 

Militarisierung und Männlichkeiten


Sich dem Militarismus zu verweigern ist nicht möglich ohne die Verweigerung hegemonialer Männlichkeit

  • Andreas Speck, War Resisters' International

Gegen die NATO: Weiter kämpfen – bis zum Gipfel in Portugal (und darüber hinaus)

Vom 15.-18. Oktober fanden in Berlin eine Reihe von Treffen statt, um nach Strasbourg über die Weiterarbeit gegen die NATO und den Krieg in Afghanistan zu diskutieren. Dabei ging es insbesondere um die europaweite und internationale Zusammenarbeit.

Nach Strasbourg: Zum Umgang mit der Gewalt in den eigenen Reihen

Je mehr Gewalt, desto weniger Revolution “, schrieb Bart de Ligt bereits 1936 in “The Conquest of Violence”. Folgt man dem, gab es in Strasbourg trotz aller Revolutionsromantik aus bestimmten Kreisen sehr wenig Revolution. Ich stelle dies vorweg um klar zu machen, dass es hier um eine Kritik aus revolutionärer Perspektive geht, und nicht um eine grün- oder Linkspartei staatsreformistische, das staatliche Gewaltmonopol bejahende Kritik an Gewalt.

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by Dr. Radut