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Lima!

Ich verließ Paracas am Sonntag, 21. April, für das letzte Stück bis nach Lima. Am ersten Tag hatte ich etwas Probleme mit meinem Fahrrad. Nach einigen Kilometern brach eine Schraube, die den Lowrider vorne an der Gabel fest hielt. Ich hielt an, und nach kurzer Zeit hielt auch jemand mit einem Pick-Up an, der mir aber leider auch nicht helfen konnte. Aber er sagte mir, dass es im nächsten Dorf in 2km Entfernung eine Eisenwarenhandlung gäbe. Und so fuhr ich ganz langsam bis zum Dorf weiter, und fand nach etwas Herumfragen auch die Eisenwarenhandlung, und sie hatten auch die Schraube, die ich brauchte. Problem gelöst!

Danach fuhr ich weiter bis nach Chincha Alta, wo ich die Nacht verbrachte. In Chincha unternahm ich nicht viel – es war Sonntag, und viele Orte waren geschlossen.

Am nächsten Tag fuhr ich weiter bis nach Cerro Azul, einem Badeort am pazifischen Ozean. Ich kam dort ziemlich früh an, und trank erst einmal einen Kaffee am Strand. Ich musste auf mein Hotelzimmer warten, denn es war noch nicht fertig. In Cerro Azul machte ich einen Spaziergang am Strand, und am Abend ging ich in ein Restaurant – Fisch. Ich konnte einfach überhaupt nichts vegetarisches finden.

Am dritten Tag fuhr ich 96km bis nach Punta Hermosa, einem anderen Badeort. Doch es war dort nicht so schön wie der Name behauptet. Ich hatte ursprünglich geplant, dort noch einmal einen Tag Pause zu machen, doch am Ende entschied ich mich dagegen. Ich unternahm auch nicht viel in Punta Hermosa.

 

Gestern brachte ich dann die letzten 40km bis nach Lima hinter mich. Ich fuhr auf der Panamericana bis zur Abfahrt auf die Avenida Benavides, aus Gründen der Sicherheit. Doch war Folter – viel Verkehr, einschließlich Bussen, die überall auf dem Seitenstreifen anhielten. Das war wohl das gefährlichste Stück Fahrradfahren der ganzen Tour... na ja.

In Lima bin ich im Red Psycho Llama-Hostel untergekommen, ein Hostel mit einem ökologischen Anspruch. Es liegt auch ziemlich zentral im Stadtteil Miraflores, wo die meisten 'Gringos' unterkommen. Miraflores ist ein Stadtteil der oberen Mittelklasse, und daher auch relativ sicher.

Heute machte ich erst einmal auf die Suche nach einer Kartonverpackung für mein Fahrrad. Zum Glück war es doch sehr leicht, eine solche in einem Fahrradgeschäft zu finden. Später ging ich zur Küste in Miraflores, mit einem tollen Blick. Ich ging allerdings nicht bis zum Strand herunter.

Am Nachmittag ging ich zurück zum Hostel, um etwas zu schreiben. Später ging ich dann zu einem Supermarkt, um für das Abendessen einzukaufen – Salat. Und jetzt schließe ich den Tag mit einem Pisco Sour im Hostel ab.

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Blog | by Dr. Radut