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Ollantaytambo – Limatambo

Nach dem anstrengenden Besuch von Machu Picchu habe ich erst einmal einen Ruhetag in Ollantaytambo eingelegt. Das Dorf ist auch sehr schön, und es gibt ganz in der Nähe noch mehr Inka-Ruinen. Doch ich habe mir keine Ruinen mehr angesehen, sondern nur einige kurze Spaziergänge gemacht und mich ausgeruht.

Am Abend kochte ich mir ein gigantisches Abendessen – Quinoa-Burger, Nudeln mit einer Gemüsesoße, und Salat. Ich konnte nicht alles essen, und so hatte ich viel Essen für den nächsten Tag übrig.

Am nächsten Tag fuhr ich wieder aus Ollantaytambo los, um nach Anta zu kommen, an der Hauptstraße von Cusco nach Abancay, aber ziemlich in der Nähe von Cusco. Ich musste erst einmal nach Urubamba zurück kehren, wo ich aus dem Tal herausfuhr – ein ziemlicher Anstieg, doch mit einem schönen Ausblick auf Urubamba und das Tal.

Es ging immer weiter bergauf, bis ich zu einem Dorf kam, wo die Straße nach Anta abzweigt, an der Laguna Huanypo vorbei. Die Straße war nicht asphaltiert, doch sie war mehr als 10km kürzer als der Weg über Chinchero, und sie war in einem guten Zustand. Also entschied ich mich, die Abkürzung zu nehmen, und nach wenigen Hundert Metern kam ich zum See.

Nach dem See ging die Straße bergab, in ein Tal hinein, und nach kurzer Zeit kam ich nach Izcuchaca, dem Hauptort von Anta, an der Straße von Cusco nach Abancay. In der Nähe des Busbahnhofes fand ich eine Übernachtung, und ruhte mich erst einmal etwas aus. In Izcuchaca gibt es nicht wirklich viel zu tun – es gibt ein paar einfache Restaurants (die kein vegetarisches Essen haben), ein paar Läden, und das ist es aber auch schon. Zum Glück hatte ich noch genug Essen vom Vorabend übrig – genug für ein gutes Abendessen.

Heute fuhr ich relativ früh los, für die Etappe bis nach Limatambo. Ich wusste, dass es etwa 400m mehr bergauf gehen würde, und danach bergab nach Limatambo. Zunächst stieg die Straße nur leicht an, doch nach einigen Kilometern begann der wirkliche Anstieg. Ich fuhr bis auf den Pass hoch, mit tollen Ausblicken auf die beiden Täler.

Und dann ging es für 30km bergab – eine Abfahrt von 3729m auf etwa 2500m – mehr als 1200 Höhenmeter.  Leider muss ich das alles noch vor Abancay wieder hoch, denn da gibt es noch einen Pass von etwa 4000m...

In Limatambo war es sehr leicht, Übernachtung zu finden (aus Richtung Anta nach der Tankstelle links und dann auf der linken Seite). Ich duschte (kaltes Wasser), und machte mich auf die Suche nach einem Restaurant, doch ohne Erfolg. Zwar gab es Restaurants die Mittagessen anboten, doch alles mit Fleisch. Am Ende kaufte ich etwas Gemüse ein und machte mir im Hostal selbst einen Salat. Und am Nachmittag schrieb ich ein wenig für meinen Blog, und ruhte mich noch etwas mehr aus.


 

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Blog | by Dr. Radut