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Juliaca – Santa Rosa – Sicuani

Am Donnerstag, 28. März, fuhr ich früh morgens in Juliaca los. Es gab zunächst viel Verkehr, und nach kurzer Zeit fing es auch an zu nieseln. Zum Glück ließ der Verkehr nach, sobald ich aus Juliaca heraus war, und nach einiger Zeit hörte auch der Nieselregen auf.

Die Straße führte durch das peruanische Altiplano, mehr oder weniger an einem Fluss entlang. Nach etwa 3½ Stunden und 65km erreichte ich das Dorf Pukara, wo ich eine Pause machte und etwas Brot und Käse aß. Zum Glück kam die Sonne durch, und so war die Temperatur recht angenehm.
Nach einiger Zeit fuhr ich weiter – die letzten 35km bis nach Ayaviri. Die Straße war ähnlich wie am Vormittag, und um 2 Uhr am Nachmittag kam ich in Ayaviri an. Ich fand ein sehr nettes Hostel – Hostal Imperio in der Nähe des zentralen Platzes – und duschte mich erst einmal und ruhte mich dann fast den ganzen Nachmittag aus. Später kam dann noch ein weiterer deutscher Radfahrer an, und wir unterhielten uns ein wenig, und später gingen wir dann gemeinsam auf die Suche nach einem Ort zum Abendessen. Am Ende aßen wir an unterschiedlichen Orten zu Abend – für mich als Vegetarier war mal wieder die einzige Option Pizza.

Gestern fuhr ich etwas später los – kurz vor 9 Uhr morgens. Der andere deutsche Radfahrer war schon früher losgefahren, aber er hatte sich auch eine längere Etappe vorgenommen. Früher am Morgen hatte es geregnet, doch als ich los fuhr war es trocken. Die Straße war wieder ähnlich wie am Vortag, doch ich hatte ja nur 42km vor mir.

Ich kam so um die 11:20 Uhr vormittags in Santa Rosa an, und fuhr erst einmal zum zentralen Platz, um mich etwas auszuruhen. Danach machte ich auf die Suche nach einer Unterkunft, und fand etwas sehr günstiges nahe bei, doch leider ohne privates Bad. Später schrieb ich diesen Text für meinen Blog, doch wusste ich noch nicht, ob ich ihn noch am gleichen Tag aktualisieren konnte.

Später am Nachmittag kamen noch zwei Radfahrer aus Kolumbien an, die bei der “Casa del Ciclista” in San Antonio de Prado, in der Nähe von Medellín, engagiert sind. Sie waren vom Süden Argentiniens bis nach Kolumbien unterwegs.

Heute fuhr ich wieder relativ früh los, aber nicht so früh wie die beiden Radfahrer aus Kolumbien. Ich fuhr weitere zweieinhalb Stunden bergauf, bis ich am Abra La Raya, auf einer Höhe von 4335m, an kam.

Ich machte eine Pause, und ein Lama interessierte sich sehr für mein Fahrrad. Es gab da aber nichts zu essen, und so ging es wieder weg.

Nach kurzer Zeit fuhr ich weiter, jetzt aber bergab. Es gab einen starken und kalten Wind von vorne, und so fuhr ich nicht ganz so schnell, obwohl es bergab ging. Mit abnehmender Höhe wurde es auch wieder etwas wärmer. Nach etwa zwei Stunden kam ich in Sincuani an, meinem Tagesziel. Ich suchte nach dem zentralen Platz des Ortes, und dann nach einer Unterkunft in der Nähe des Platzes. Leider gab es zur Mittagszeit kein heißes Wasser, und so ging ich erst einmal Mittag essen. Ich fand sehr gutes vegetarisches Essen – Papa (Kartoffel) de Huacania und gebratenen Käse. Dazu trank ich ein Bier, und nach dem Essen ging ich zurück zu meinem Hotel und musste erst einmal eine Siesta machen.
 

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Blog | by Dr. Radut