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Bolivianische Bürokratie

Ich warte noch immer auf die Gepäckträger für mein Fahrrad. Heute ging ich zu einem Büro von DHL in La Paz um zu fragen, wann sie denn ankommen könnten. Nach dem Tracking von DHL sind sie im Moment in Miami, Florida, in den USA...

Sie sagten mir, dass sie möglicherweise am Mittwoch oder Donnerstag ankommen könnten, und dass ich mich bei der nationalen Zollbehörde Boliviens als „nicht-regelmäßiger Importeur“ registrieren müsse, damit die Zahlung der Einfuhrsteuer problemlos läuft. Und so ging ich zum Büro der Zollbehörde, wo sie mir sagten, dass ich mich registrieren müsse, und dass ich dafür eine Kopie meines Ausweises, einen Brief des Hotels, dass ich auch wirklich dort wohne, und zwei Kopien eines Formulars der Zollbehörde, die auf der Webseite der Behörde ausgefüllt und ausgedruckt werden müssen, beibringen müsse. Warum konnten die mir das nicht schon bei DHL sagen? Das DHL-Büro ist wesentlich näher bei meinem Hotel als die Zollbehörde.

Und so ging ich zuerst zu einem Internet-Cafe, um das Formular auszufüllen und auszudrucken, und um ein paar Kopien zu machen. Danach ging ich zurück zu meinem Hotel, um diese um den Brief zu bitten (den sie auch sofort schrieben), und mit all diesen Papieren ging ich zurück zur Zollbehörde. Zum Glück waren da nicht viele Menschen, so dass ich nicht warten mussten, und nach wenigen Minuten war ich als „nicht-regelmäßiger Importeur“ registriert.

Mit dem Formular (mit Stempel der Zollbehörde) ging ich dann wieder zum DHL-Büro, damit die die Daten der Registrierung in ihr System eintragen konnten. Sie sagten mir erneut, dass die Gepäckträger nach weiteren drei Tagen ankommen könnten – was heißt am Donnerstag. Warum sie meiner Freundin in London sagten, dass sie am Montag ankommen könnten weiß ich nun wirklich nicht... Was für ein Mist.

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Blog | by Dr. Radut