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Von Cafayate nach La Viña

Gestern grillten im Hostel „Road Runner“ in Cafayate wieder ein paar Leute, und dieses Mal gelang es mir, ein paar Auberginen, Mais, und andere vegetarische Sachen zu finden, um mich am Grillen zu beteiligen. Am Nachmittag machte ich einen Spaziergang durch Cafayate, eine eher ruhige Stadt des Weins und des Tourismus. Ich kaufte ein paar Flachen Wein für den Abend, und kehrte zum Hostel zurück.

Am Abend unterhielten wir uns, tranken (viel) Wein, und aßen bis spät in die Nacht. Ich ging nach Mitternacht zu Bett. Ich stand schon um 7Uhr morgens wieder auf, um früh loszufahren – von Cafayate nach La Viña sind es ungefähr 103km. Ich frühstückte an einer Tankstelle – so früh am Morgen die einzige Möglichkeit. Ich fuhr so um 7:50 Uhr los, und kurz nach Cafayate nahm ich die RN68 durch die Quebrada de la Concha in Richtung Salta.

Zu Beginn führte die Straße auf die andere Seite des Tales, wo die Quebrada de la Concha beginnt, mit eindrucksvollen Steinformationen, die das Ergebnis der Erosion durch Wasser und Regen sind. Doch auch die Landschaft allgemein war sehr beeindruckend.

Ich hielt ab und an an um Fotos zu machen, doch ich machte bis Alemanía keine längere Pause. In Alemanía leben nur acht Familien, doch in der Vergangenheit war das Dorf das Ende der Eisenbahnlinie von Salta, die nie bis nach Cafayate fertig gebaut wurde. Alemanía ist ungefähr 80km von Cafayate entfernt, und ich fuhr in das Dorf, um eine Limonade zu trinken und mich etwas auszuruhen. Ich kam um etwa 12:30 Uhr in Alemania an, brauchte also für die 81km etwa 4½ Stunden.

Als ich etwas durch das Dorf spazierte, zu der alten Eisenbahnbrücke über den Fluss, traf ich einen Mann aus der Provinz Catamarca, und wir begannen uns ein wenig zu unterhalten. Er war mit seiner Familie auf Urlaub, und er lud mich zu einem improvisierten Mittagessen ein. Und so aßen wir, und unterhielten uns über viele Dinge, über die Geschichte und Kultur dieses Teils von Argentinien, und über vieles mehr.

Um ca. 14 Uhr fuhr ich wieder los, um die letzten 21km nach La Viña hinter mich zu bringen. Jetzt war es ziemlich heiß, doch der Wind half ein wenig. Ich kam in La Viña so um die 15:30 Uhr an, und suchte meine Übernachtung, die etwa 1km außerhalb des Dorfes an der RN68 war. Sie hatten leider kein Zimmer mehr (trotz Reservierung per SMS), doch sie gaben mir ein Zimmer einer der Personen, die dort leben – zum Glück, denn ich war ziemlich müde, und es gab in der Nähe sonst nichts.

Ich duschte mich und ruhe mich aus, und am späten Nachmittag reparierte ich einen weiteren platten Reifen. Doch viel mehr machte ich nicht mehr – es war doch ein langer Trip.

Zum Abendessen machte mir die Person, die für die Pension zuständig war, einen Salat, und ich trank dazu ein Bier. Danach setzte ich mich draußen hin, um das Schreiben und Übersetzen für meinen Blog abzuschließen. Und danach ging ich relativ früh zu Bett.

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Blog | by Dr. Radut