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Von Carmelo nach Dolores

Heute hatte ich wieder so um die 70km auf meinem Fahrrad, von Carmelo nach Dolores. Ich brach wieder früh auf - wieder so um 8 Uhr, aber dieses Mal ohne Frühstück - und war recht schnell raus aus Carmelo. Die Straße war am Anfang recht angenehm, und wieder gab es nur wenig Verkehr. Ich fuhr wieder durch einige Feuchtgebiete, und nach etwas mehr als einer Stunde und etwa 20km oder so erreichte ich Nueva Palmira, wo ich ein nettes Cafe fand und Spiegeleier, Toast und Cafe zum Frühstück hatte.

Es war wieder bewölkt, doch diesmal gab es nur wenig Wind. Dennoch fühlte ich die Hitze nicht wirklich, obwohl es wahrscheinlich heiss war. Ich verliess Nueva Palmira kurz vor 10 Uhr für die 45km oder so bis nach Dolores, in dem Wissen, dass es zwischendrin nichts geben würde.

Die Straße führte zunächst durch Weizenfelder - immerhin ist Nueva Palmira das Zentrum des Weizenanbaus in Uruguay - und dann ging es wieder durch ein Feuchtgebiet, bevor ich wieder durch Felder kam.

Die 45km vergingen schnell, und ich kam in Dolores schon vor 1 Uhr mittags an, ohne die 2 Liter Wasser, die ich als Reserve hatte, genutzt zu haben. Trotzdem waren sie jetzt nützlich, denn ich konnte mir das Wasser jetzt zum Abkühlen über den Kopf schütten. Ich ruhe mich auf dem zentralen Platz der Stadt (Plaza Independencia) lange aus, aß etwas Eiscreme, und machte mich dann auf die Suche nach dem Campingplatz. Ich fand diesen zwar, doch ist es kein richtiger Campingplatz mehr, sondern ein offener Raum, wo Camping erlaubt ist, doch da dort niemand campte fühlte ich mich allein dort doch nicht so ganz sicher, und so machte ich mich auf den Weg zurück ins Zentrum, um in dem einzigen erschwinglichen Hotel einzuchecken, dass aber für meine Verhältnisse auch nicht billig ist.

Am Tag war es wieder zu heiss, um irgendwas zu unternehmen, und so ging ich nur in einem Supermarkt um die Ecke einkaufen, um etwas zum Mittagessen zu haben, und ging dann ins Hotel zurück. Nach etwas Entspanning machte ich einen Spaziergang zur Rambla am Ufer des Flusses, doch ausser ein paar jungen Leuten, die im Fluss schwimmen waren oder sonstwie Spass hatten, gab es dort nicht viel (kein Cafe). Ich ging langsam in die Stadt zurück, und wenn Du dies liesst, profitierst auch Du davon...

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Blog | by Dr. Radut