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Von Colonia nach Carmelo

Ich stand früh auf, um von Colonia nach Carmelo zu kommen - immerhin ein Trip von 77km. Ich fuhr so um 8.00 Uhr morgens los, nach einem kleinen Frühstück, und mit beiden Wasserflaschen gut gefüllt. Aus Colonia raus zu kommen war sehr einfach, und so war ich recht schnell auf der Ruta 21, die den ganzen Weg nach Carmelo geht.

Die Straße war gut, und es gab nicht viel Verkehr. Auf der rechten Seite grasten recht viele Rinder, und nach wenigen Kilometern war die nicht viel mehr - Rinder, Grassland, einige Feuchtgebiete, manchmal Bäume, aber fast keine Häuser oder Dörfer. Die Straße ging leicht die Hügel hoch und runter, und ab und zu gab es eine Brücke über einen Fluß.

Glücklicherweise war es bewölkt, und es gab etwas Wind, sonst hätte die Hitze mich umgebracht. Doch so fühlte ich die Hitze noch nicht einmal so stark, es sei denn, ich hielt an. Vielleicht lag es nur an mir, und daran, daß ich ein Tief hatte, aber mir kam es so vor als wenn nach 25-30km die Straße manchmal steiler die Hügel hoch ging, und so langsam wurde ich müde und hungrig. Irgendwann hielt ich einfach am Straßenrand an, um mehr Wasser zu trinken, und ein kleines Stück Käse und ein Brötchen zu essen, die ich vom Vortag noch über hatte. Kurz danach kam ich zu einer Tankstelle, wo ich etwas Limonade und 2 Liter Wasser kaufte.

Ich machte ein paar weitere kurze Pausen, doch im wesentlichen fuhr ich den ganzen Weg bis Carmelo ohne größere Pause (ich hätte ja gestoppt, hätte es ein nettes Cafe gegeben, doch es gab wirklich nichts). Ich kam um kurz vor 2 Uhr am Nachmittag in Carmelo an, und fuhr ein wenig durch die Stadt, doch konnte ich auch dort kein nettes Cafe finden. Die einzige Option, die ich sah, war ein Hotel mit ein paar Tischen draußen (die meisten in der Sonne), doch da mein Fahrrad voll beladen war, und mir nicht danach war, alles abzuladen, um rein zu gehen, hatte ich nur schnell einen kleinen Salat und ein kaltes Mineralwasser, und dann machte ich mich auf de Weg zum Campingplatz (mir wurde der Weg zum Camping Nautico erklärt, wo ich jetzt bin).

Es war jetzt wirklich heiss, mit wenig Wolken und Wind, und so ruhte ich mich erst einmal aus, bevor ich das Aufbauen meines Zeltes in Angriff nahm. Danach ruhte ich mich nich ein bißchen mehr aus, bevor ich wieder in die Stradt fuhr um einzukaufen. Zurück vom Supermarkt gönnte ich mir einen Snack, dann eine Dusche, und dann noch etwas Ausruhen. Jetzt lässt die Hitze langsam nach - doch ist es immer noch viel zu heiss, um irgendwas anstrengendes zu unternehmen...

 

Heute haben wir gelernt:

- nehme immer genug Essen für ein Mittagessen mit;

- 1.5 Liter Wasser sind nicht genug. Eine weitere 2-Liter-Flasche als Reserve ist notwendig.

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Blog | by Dr. Radut