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Eine Kritik von Militarisierung und militärischer Rekrutierung aus queerer und Geschlechterperspektive

Das Militär redet bei seinen Rekrutierungskampagnen, die häufig auf junge Menschen abzielen, viel von Gleichheit der Geschlechter und sexueller Orientierungen. Da wesentlich mehr junge Menschen diesen Rekrutierungskampagnen ausgesetzt sind als letztlich sich beim Militär verpflichten ist der Einfluss dieser Darstellungen weitergehend. Ich schreibe dies aus der Perspektive eines schwulen Mannes, aber obwohl ich nicht sehr in der queer Bewegung aktiv bin, so identifiziere ich mich doch eher mit queeren Konzepten als mit schwuler Identität.1 Das hängt teilweise mit meiner eigenen Erfahrung in der schwulen Gemeinschaft zusammen, wo der Wunsch, 'normal' und 'akzeptiert' zu sein weit verbreitet ist; das beinhaltet dann auch, unsere militarisierte Gesellschaft, so wie sie ist, zu akzeptieren. Als Antimilitarist, Anarchist und feministischer Mann fühlte ich mich damit oft nicht wohl. Aber ich hatte auch oft das Gefühl, dass die antimilitaristische Bewegung queeren und Trans-Menschen gegenüber nicht sehr offen ist, und auch wenn ich nie offene Homophobie erlebt habe, so denke ich doch, dass es die Annahme gibt – zumindest unter Männern – dass mensch heterosexuell ist.2 Sexuelle Orientierung wird nicht als wichtiger Aspekt des antimilitaristischen Kampfes angesehen, doch ich denke, dass sie wichtig ist.

 


Militarismus, Männlichkeit und Heteronormatismus

Dass Militarismus und Männlichkeit eng miteinander verbunden sind ist offensichtlich, und das nicht nur, weil Soldaten überwiegend Männer sind. Trotzdem möchte ich hier ein paar wichtige Punkte hervor heben. Erstens, während das Militär eindeutig eine männliche Institution ist, so heißt das doch nicht, dass es nur eine Form militärischer Männlichkeit gäbe. Jedes Militär braucht verschiedene Formen militärischer Männlichkeit, auch wenn diese nicht notwendigerweise den gleichen Status haben oder in der Öffentlichkeit das gleiche Ansehen genießen. Die dominanten – oder hegemonialen – Formen militärischer Männlichkeiten sind wahrscheinlich noch immer nah dran am Rambo-Krieger-Bild. Diese Form der Männlichkeit ist im wesentlichen mit Bodenkampftruppen verbunden, selbst wenn diese innerhalb des Militärs eine Minderheit darstellen mögen. Andere, mehr an der Beherrschung moderner Technik orientierte Formen militärischer Männlichkeiten gewinnen aber stärker an Bedeutung. Doch zweitens ist das öffentliche Bild aller dieser Männlichkeiten heterosexuell. Selbst Armeen, die es queer-identifizierten Menschen erlauben, im Militär Dienst zu leisten, stellen sich in der Öffentlichkeit – in den Mainstream-Medien – als heterosexuell dar.

 


Geschlecht, Sexualität und Rekrutierung

Wenn wir über die Rekrutierung durch das Militär reden, so ist es wichtig, dies sowohl aus queerer als auch aus Geschlechterperspektive zu tun. Das bedeutet nicht nur, sich bewusst zu sein, dass das Militär auch Anstrengungen unternimmt um Frauen, queer-identifizierte Menschen oder auch andere Minderheiten anzuwerben. Wir müssen uns auch ansehen, wie die Rekrutierungsanstrengungen des Militärs Gebrauch von Vorstellungen zu Geschlecht und Sexualität machen, und wie sie gleichzeitig auch zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und Sexualität beitragen. Das Militär verwendet nicht nur einfach bestimmter Bilder von Männlichkeit um bestimmte Männer anzuwerben; es gestaltet auch Männlichkeiten, und trägt somit zur alltäglichen Wieder-Erschaffung von Patriarchat und Heterosexismus mit bei.

Die Akademikerin Melissa T Brown beschreibt, dass das US-Militär bei seinen Rekrutierungsanstrengungen auch weiterhin Männlichkeit eine zentrale Stelle einräumt, und 'verschiedene Formen von Männlichkeit nutzt, darunter sowohl transformierte Modelle, die im zivilen Sektor die Oberhand gewinnen, und traditionelle Kriegerformen, die für diejenigen attraktiv sein können, die sich von den Veränderungen bedroht fühlen und eine Zuflucht suchen'.3 Brown zeigt auf dass insbesondere die US-Marines sich auch weiterhin auf ein traditionelles Kriegerbild verlassen, dass aber auch die anderen Teilstreitkräfte weiterhin männliche Eigenschaften betonen, selbst wenn sie wirtschaftliche Vorteile nutzen, um Rekruten anzuwerben: ‘die Arten von Jobs, auf die ein Mann seine eigene Welt aufbauen kann' – und nicht eine Frau. Die Situation in Großbritannien erscheint ähnlich.4

Auch wenn in den meisten Ländern nur Männer der Wehrpflicht unterliegen oder unterlagen (mit den Ausnahmen Israel und Eritrea), so ist es in vielen Streitkräften für Frauen möglich, sich freiwillig zu melden. Doch bedeutet das nicht, dass das Militär sich als weniger männlich darstellt. Brown stellt fest:

Das Ende der männlichen Wehrpflicht hat die Verbindung zwischen Männlichkeit und Soldat-Sein weniger automatisch gemacht, und die Streitkräfte hätten theoretisch versuchen können, in ihren Rekrutierungsmaterialien den Dienst zu ent-gendern, doch stattdessen schmiedeten sie diese Verbindung erneut, und konstruierten Männlichkeit sowohl auf eine Weise, die traditionell mit dem Krieger-Sein verbunden war, als auch alternative Formen.5

Frauen kommen in Rekrutierungsanzeigen selten vor, und sie werden üblicherweise in anderen Rollen dargestellt: ihnen wird nur 'begrenzter Zugang zu Charakteristiken und Erfahrungen angeboten, die allgemein mit Männern assoziiert werden, wie sich selbst zu testen, Abenteuer zu erleben, oder eine Karriere zu haben.'6

Die Anstrengungen der Militärs, Frauen und queer-identifizierte Menschen zu rekrutieren, beruhen im wesentlichen auf zwei Gründen: eine Rekrutierungslücke – allerdings weniger im derzeitigen wirtschaftlichen Klima – und Druck von außerhalb von Seiten der zivilen Gesellschaft. In nicht wenigen Ländern musste der Zugang von Frauen und queer-identifizierten Menschen vor Gericht erkämpft werden, und nur nachdem das Militär die juristische Auseinandersetzung verloren hatte, nahm es die Gleichberechtigung an, doch ohne sich im Kern zu verändern.

Ich habe meine Zweifel, in wie weit es beim Engagement des Militärs mit der queeren Gemeinschaft, z.B. der Präsenz bei Gay Pride-Veranstaltungen, wirklich um Rekrutierung geht, oder ob es nicht mehr darum geht, auf der einen Seite auch die queere Gemeinschaft durch die Schaffung von Akzeptanz für Militarismus und den Rückgriff auf militärische Lösungen zu militarisieren, und auf der anderen Seite das Bild eines modernen und offenen Militärs in einem demokratischen Land der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das zweite Ziel hängt eng damit zusammen, wie 'islamischer Fundamentalismus' als Hauptbedrohung und Feind aufgebaut wird: es ist Teil Anti-islamischer Propaganda, und nicht Ausdruck eines real offenen Militärs, dass für Frauen und queer-identifizierte Menschen wirklich offen ist.

 


Die Realität im Militär

Die Welt, so wie sie von Rekrutierungsanzeigen des Militärs und militärischer Propaganda dargestellt wird, muss mit dem realen Leben im Militär kontrastiert werden. Die Rekrutierungsanzeigen sind darauf ausgelegt, Menschen dazu zu bringen, sich beim Militär zu melden – doch wissen wir alle, dass Anzeigen nicht die ganze Wahrheit zeigen. Es gibt in Rekrutierungsanzeigen zahlreiche Aspekte, die weit von der Realität entfernt sind, und es ist wichtig, auf diese Diskrepanzen hinzuweisen.

 


Homophobie und sexuelle Belästigungen

Es gibt Berichte zu Homophobie in den Streitkräften vieler Länder, inklusive solcher, die Schwulen und Lesben den Militärdienst erlauben – wie z.B. Deutschland, Großbritannien oder Kanada – Länder, in denen entsprechende Studien erstellt wurden. Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages schrieb in seinem Jahresbericht 2010, dass er erneut Beschwerden von SoldatInnen erhalten hatte, die Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung erfahren hatten.7 Nach vor kurzer Zeit veröffentlichten Berichten ist auch im kanadischen Militär Homophobie einschließlich Bullying nicht unüblich, doch beschweren sich die meisten Opfer nicht, es sei denn dies führt zu einer Vergiftung der Atmosphäre oder es handelt sich um ernsthafte Drohungen.8 Auch wenn in diesen Ländern ein Coming-Out im Militär nicht zu legalen Problemen führt, so wird dazu in einem überwiegend heterosexuellem männlichen Umfeld auch nicht ermuntert. Im Ergebnis wird Diversität nicht begrüßt, und Sexualität wird als 'Privatsache' angesehen. Aus anderen Ländern der Welt gibt es ähnliche anekdotische Berichte, unabhängig davon, ob sie Lesben und Schwulen einen Dienst in den Streitkräften erlauben oder nicht.9

Die Wissenschaftlerin Victoria Basham betont in Bezug auf die Streitkräfte Großbritanniens: ‘Die Privatisierung der Sexualität verstärkt die heterosexistische Kultur, die die vorherige Politik (der Ausschluss von Lesben und Schwulen aus den Streitkräften) überhaupt erst möglich gemacht hat’.10

Für Frauen in den britischen Streitkräften ist sexuelle Belästigung weit verbreitet. Eine Studie aus dem Jahr 2006, die drei Jahre umfasste und von der Equal Opportunities Commission und dem Verteidigungsministerum durchgeführt wurde zeigte, dass 99% der Frauen in den Streitkräften sexueller Belästigung ausgesetzt waren, und 67% erklärten, dass es ihnen selbst passiert war. In 49% der berichteten Fälle dauerte die Belästigung länger als zwei Monate; und in 23% musste das Opfer mehr als zwölf Monate darunter leiden.11vDies scheint sich seitdem nicht wesentlich geändert zu haben. In einem Brief des Generalleutnant John Lorimer an den Generaladjutanten Generalleutnant Gerry Berragan fasst Lorimer seine Sicht in Bezug auf Gleichheit und Diversität (equality and diversity (E&D)) in der Streitkräften nach der Befragung von 6000 Mitgliedern der Streitkräfte zusammen. In Sachen sexueller Belästigung lautet Generalleutnant Lorimer's vernichtendes Urteil, dass 'jeder weibliche Offizier oder andere Dienstgrad, mit dem mein Sergeant Major gesprochen hat, behauptet Subjekt unerwünschter sexueller Aufmerksamkeit gewesen zu sein.'12

In den US-Streitkräften wurden nach offiziellen Angaben 4,4% der Frauen Opfen von 'unerwünschtem sexuellen Kontakt' – Vergewaltigung oder sexuellen Übergriff.13 Eine Untersuchung aus dem Jahr 2003 zu Frauen, die in der Zeit seit dem Vietnamkrieg bis hin zum ersten Golfkrieg (1990-91) Gesundheitsversorgung durch die Veteranenverwaltung suchten kam jedoch zu dem Ergebnis, dass fast ein Drittel der Frauen während ihrer Dienstzeit vergewaltigt wurde – fast doppelt so viel wie allgemeinen in der zivilen Gesellschaft – und dass 8 von 10 sexuell belästigt worden waren.14

Diese Statistiken sagen nichts aus zum Trauma und den Langzeitkonsequenzen für die Überlebenden von sexuellen Belästigungen, Übergriffen, oder Vergewaltigung.

Der kanadische Akademiker Gary Kinsman schreibt, dass die grundlegenden militärischen Prinzipien und Strukturen die Wurzel heterosexistischer Einstellungen bilden: das Militär war historisch eine männlich-dominierte, hierarchische und 'maskuline' Institution. Er behauptet, dass ein Ergebnis maskulinistischer Einstellungen die Verbindung von männlicher Sexualität mit extremer Feindlichkeit ist, insbesondere gegenüber denjenigen Männern und Frauen, die nicht reinpassen, einschließlich Lesben und Schwulen: 'Wir reden hier letztendlich über eine sehr gefährliche Situation für Frauen allgemein, aber auch fuer alle die, die offen als queer identifiziert sind, egal, ob sie es nun sind oder nicht’.15 Sexuelle Belästigung in den Streitkräften dient einem Ziel: Frauen zu zeigen, dass sie nicht in eine männliche Institution gehören.

 


Bullying

Ein anderer Teil der maskulinistischen Wirklichkeit des Militärs ist das Bullying/Mobben neuer Soldaten – häufig sexualisiertes Mobben und Misshandlungen, die Teil der Initiation sind, aber wesentlich schlimmer werden können. Auch wenn Bullying häufig mit osteuropäischen oder ehemals sowjetischen Streitkräften assoziiert wird, wo das Problem zugegebenermaßen schwerwiegender ist16, so ist es doch auch in westlichen Streitkräften weit verbreitet. Eine norwegische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass 22% der SoldatInnen berichteten, gemobbt worden zu sein, und 19% gaben an, andere gemobbt zu haben.17 Bullying ist auch in den britischen Streitkräften üblich, wie mehrere Skandale in den letzten Jahren gezeigt haben. Eine Umfrage aus dem Jahr 2003 kam zu dem Ergebnis, dass 43% der Antwortenden Bullying als Problem ansahen, und 5% waren selbst Opfer von Bullying.18

Doch im Militärbereich geht es häufig über „normales“ Bullying hinaus. Die Misshandlungen sind hier Teil von Initiationsritualen auf Regimentsebene, oder, wie es die Wissenschaftlerin Hana Cervinkova in einem Artikel zu tschechischen Wehrpflichtigen ausdrückte, 'ein rite-of-passage, der psychologische und physische Gewalt beinhaltet, die von älteren Wehrpflichtigen gegenüber jüngeren ausgeübt wird' und die Demütigung derjenigen, die initiiert werden – deren Feminisierung einschließlich mittels sexualisierter Gewalt und Misshandlungen.19

Bullying geht einher mit Männlichkeit. Die Wissenschaftlerin Elizabeth Allan betont:

Um so mehr Jungen/Männer Angst davor haben, als schwach bezeichnet zu werden – um so mehr ist es wahrscheinlich, dass sie sich an Formen des Bullying beteiligen, die gefährlich oder gar lebensgefährlich sind... Die dominierende soziale Konstruktion von Männlichkeit, und von Homophobie, arbeiten Hand in Hand und schaffen ein Klima in dem gewaltsame und erniedrigende Formen des Bullying eher toleriert werden oder gar als für junge Männer förderlich angesehen werden.20

 


Schlussfolgerungen

Trotz all dem Gleichberechtigungsgerede des Militärs, und der Einbeziehung von Frauen und queer-identifizierter Menschen bleibt es im Grunde eine maskuline Institution. Weit davon entfernt, Diversität zu begrüßen, präsentiert es sich auch weiterhin als eine Welt der Männer. Doch ist es möglich militarisierten Männlichkeiten, und der Ausnutzung von Gleichberechtigungsgerede durch das Militär, um Frauen und sexuelle Minderheiten zu erreichen, entgegen zu treten. Die Herausforderung liegt darin, die Diskriminierung von Frauen, Queers und anderen Minderheiten in der Wirklichkeit des Militärs anzuerkennen und zu verurteilen, ohne in die Falle zu tappen, eine Reform des Militärs und nicht dessen Abschaffung zu befürworten.

Es ist wichtig, zu den Wurzeln der 'queer liberation' (queeren Befreiung) zurück zu kehren, bei der es eben nicht um Gleichberechtigung in einem patriarchalen und militaristischem System ging, sondern um einen radikalen und fundamentalen Wandel unserer Gesellschaften. Etwas ging mit dem Mainstreaming von 'gender' und 'queer' verloren, und mit dem Gerede über Gleichheit; wir müssen uns dieses 'etwas' zurück erobern. Unser queerer Kampf ist ein Kampf gegen alle Art von Machtstrukturen, die uns in Normen und Binaritäten pressen, und das Militär ist dabei ein wichtiger Akteur.

 


Anmerkungen

1 Dieser Artikel verwendet den Begriff 'queer', denn er ist umfassender als lesbisch-schwul-bisexuell und transsexuell/transgender (lgbt im Englischen). Anfang der 1990er Jahre haben sich lgbt-AktivistInnen den Begriff 'queer' aus seiner ursprünglich negativen Bedeutung angeeignet, und er beinhaltet alle die, deren sexuelle Orientierung, -praxis, oder Geschlechterrepräsentation sie ausserhalb des heterosexuellen Mainstreams mit seinen Geschlechter- und Sexualbinaritäten platziert.

2 Siehe Andreas Speck: ‘Zwischen allen Stühlen? Schwul in der gewaltfreien Bewegung - gewaltfrei in der Schwulenbewegung’, October 2000, http://andreasspeck.info/de/node/26 (Zugriff am 5. Juni 2012).

3 Melissa T Brown, Enlisting Masculinity: The Construction of Gender in US Military Recruiting Advertising and the Recruitment of the All-Volunteer Force (dissertation, 2007).

4 Melissa T Brown, ‘”Be the best”: Military Recruiting and the Cultural Construction of Soldiering in Great Britain’, GSC Quarterly, 5, 2002.

5 Brown: Enlisting Masculinity.

6 Brown: Enlisting Masculinity.

7 Stern.de, ‘Jahresbericht zur Bundeswehr: Mangel und Missstand an allen Fronten’, 16. Maerz 2010, http://www.stern.de/politik/deutschland/jahresbericht-zur-bundeswehr-man...,(5 June 2012).

8Andi Schwartz: Gay in the army. Despite years of inclusion, Canadian military still not a friendly space for gays and lesbians, 23 February 2012, http://www.xtra.ca/public/National/Gay_in_the_army-11576.aspx, accessed 5 June 2012

9 See, for example, from South Korea: ‘Gay man‘s objection to service sheds light on sexual abuse in military’, The Korea Herald, 16 December 2011, http://view.koreaherald.com/kh/view.php?ud=20111216000668&cpv=0 (5 June 2012).

10 Victoria Basham, ‘Harnessing Social Diversity in the British Armed Forces: The Limitations of ‘Management’ Approaches’, Commonwealth & Comparative Politics, 47:4, pp. 411-429.

11 The Female Frontline, ‘Sexual Harassment in the British Forces’, 15 March 2012, http://thefemalefrontline.wordpress.com/2012/03/15/199/ (5 June 2012).

12 Channel 4 News: Sexual harassment and bullying rife in the army, 28 November 2012, http://www.channel4.com/news/sexual-harassment-and-bullying-rife-in-the-..., accessed 14 May 2013

13 Defense Manpower Data Center, ‘Workplace and Gender Relations Survey of Active Duty Members’, 2010, http://www.sapr.mil/media/pdf/research/DMDC_2010_WGRA_Overview_Report_of... (5 June 2012).

14 H Patricia Hynes, ‘Military Sexual Abuse: A Greater Menace Than Combat’, Truthout.org, 26 January 2012, http://truth-out.org/index.php?option=com_k2&view=item&id=6299:military-... (5 June 2012).

15 Cited in Andi Schwartz, ‘Gay in the army. Despite years of inclusion, Canadian military still not a friendly space for gays and lesbians’, 23 February 2012, http://www.xtra.ca/public/National/Gay_in_the_army-11576.aspx (5 June 2012).

16 See, for example: Olga Miryasova, ‘Abuse in the Military – Gender Aspects’, August 2007, http://wri-irg.org/node/6523 (5 June 2012).

17 Kristina Østvik & Floyd Rudmin, ‘Bullying and Hazing Among Norwegian Army Soldiers: Two Studies of Prevalence, Context, and Cognition’, Military Psychology, 2001, 13:1, pp. 17–39, http://humiliationstudies.org/documents/RudminOstvikBullyingNorwegianArm... (5 June 2012).

18 James K. Wither, ‘Battling Bullying in the British Army’, in Françoise Daucé and Elisabeth Sieca-Kozlowski (eds), Dedovschina in the Post-Soviet Military, (Stuttgart, 2006).

19 Hana Cervinkova, ‘Time to Waste. Notes on the Culture of the Enlisted in the Professionalizing Czech Military’, in Daucé and Sieca-Kozlowski, Dedovschina.

20 Elizabeth J. Allan, ‘Hazing and the Making of Men’, http://www.stophazing.org/makingofmen.htm (5 June 2012).

 



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Article | by Dr. Radut