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Gewaltfreiheit

NATO-ZU

Gewaltfreie Aktion gegen NATO

Am 4. April 1949 wurde mit der Unterzeichnung des NATO-Vertrages die "Nordatlantische Vertragsorganisation” ins Leben gerufen. Am 3. und 4. April 2009 treffen sich die Staats- und Regierungschefs und die Delegationen der 26 NATO-Staaten in Baden Baden und Straßburg, um mit einem NATO-Gipfel den 60. Geburtstag der NATO zu feiern. WRI-Mitarbeiter Andreas Speck berichtet (Red.).


Gegen jeden Militarismus

Warum eine antimilitaristische Perspektive für alle sozialen Bewegungen wichtig ist


Das Weltsozialforum ist jetzt sechs Jahre alt. Seit den Anfängen in Porto Alegre 2001 ist es gewachsen, hat es regionale Prozesse angestiftet, und es hat sich verändert. Mit dem Erfolg des Weltsozialforums zog es das Interesse der traditionellen Linken auf sich, sowie von linken Regierungen. Brasiliens Präsident Lula hat auf dem Weltsozialforum gesprochen, und die venezuelanische Regierung nutzte das „polizentrische" Forum in Caracas zur Werbung für die „bolivarische Revolution". Übernimmt das WSF also jetzt althergebrachte traditionelle linke Politik, und verabschiedet sich von seinen eigenen Prinzipien? Geht das WSF in die alte Falle, sich nur gegen eine Seite des politischen Spektrums - den (US)-Imperialismus - zu wenden, und das Auge gegenüber Menschenrechtsverletzungen und Militarismus zu verschliessen, wenn sie denn vom linken politischen Spektrum kommen, gemäß dem einfachen Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund"?


 

Insumision - für das Recht auf Totalverweigerung

15. Mai in Chile Zum dritten Mal hat die War Resisters' International (WRI/ Internationale der KriegsgegnerInnen) für den Internationalen Tag zur Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai eine Aktionskampagne inklusive Training organisiert. Nach Balkan und Israel lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Chile und Lateinamerika - mit den zentralen Aktionen in Santiago de Chile. Von dort berichtet Andreas Speck, KDV-Campaigner der WRI.

Samtene Revolution in Georgien?

Die Veränderungen in Georgien mögen nicht so positiv sein, wie sie auf den ersten Blick erscheinen

Nach den Parlamentswahlen in Georgien am 2. November 2003 schrie die Opposition sehr schnell "Wahlbetrug!" Was dann folgte, war eine sehr gut organisierte Welle von Protestaktionen, die den Kaukasusstaat an den Rand eines BürgerInnenkrieges brachte und letztlich zur Abdankung von Präsident Eduard Schewardnardze führte. Doch gibt es jetzt nur einen seriösen Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Januar: Saakaschvili, der Anführer der Oppositionsbewegung. Eine Revolution in Georgien? Kaum. Schauen wir genauer hin. (Red.)

Weder Krieg noch Frieden

Eindrücke einer Reise in den Kaukasus

Von Ende Juli bis Anfang August 2003 reiste WRI-Mitarbeiter und Ex-GWR-Redakteur Andreas Speck in den Kaukasus - nach Georgien, Armenien, und Azerbaidschan - um sich dort mit Friedens- und Menschenrechtsgruppen zu treffen. Hier berichtet er über die Eindrücke von seiner Reise in eine Region irgendwo zwischen Krieg und Frieden. (Red.)

Viel Bewegung, doch wenig Frieden

(Keine) Friedensbewegung in Großbritannien


Transnationale Zusammenarbeit in der Friedensbewegung

Es erscheint notwendiger denn je, dass auch die Friedensbewegung(en) transnational zusammenarbeiten - auf militärischer Ebene gehört internationale Zusammenarbeit mittlerweile zum Standard, und es ist auch ein alter Hut, dass die meisten Konflikte eine internationale Dimension haben. Nun könnte man es sich leicht machen und sagen, "das ist doch auch in der Friedensbewegung ein alter Hut" - schließlich wurde z.B. der Internationale Versöhnungsbund 1919 gegründet, die War Resisters` International 1921, um nur zwei "Internationale" zu nennen. Doch so einfach ist das in der Praxis nicht.

Interview mit Marwan Darweish

Dieses Interview wurde am 24. Februar 2001 am Rande der WRI-Konferenz zu Gewaltfreiheit und gesellschaftlichem Empowerment in Indien geführt. Marwan Darweish war zu der Konferenz eingeladen worden, um über „Empowerment einer Mehrheit“ am Beispiel seiner Erfahrungen mit der Intifadah zu sprechen. Die Fragen stellte Andreas Speck.

 

SoldatInnen bleiben MörderInnen

Spätestens der NATO-Krieg gegen Jugoslawien hat gezeigt, dass in der bundesrepublikanischen Gesellschaft antimilitaristische und pazifistische Positionen mittlerweile marginalisiert sind. Die »friedenspolitische Hegemonie« der ersten Hälfte der 80er Jahre – die übrigens immer nur eine atompazifistische war – ist dahin. Auch hohe Kriegsdienstverweigerer-Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Akzeptanz des Militärischen mittlerweile weit verbreitet ist. Dazu kommt, dass sich die Einstellungen von Kriegsdienstverweigerern und Wehrpflichtigen in Bezug auf Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht wesentlich unterscheiden.

Zivilgesellschaft

Initiativen und Gruppen an der Basis und ihre Rolle in der Gesellschaft Andreas Speck

 

Hamburg – 21.10.2000

 

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by Dr. Radut