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Antimilitarismus

Eine globale Nato? Von der Nato zu einer “globalen Allianz der Demokratien”?

Nicht erst seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die Nato – die Nordatlantische Vertragsorganisation – beträchtlich über das hinaus ausgedehnt, was man die „nordatlantische“ Region bezeichnen könnte. In Wirklichkeit expandierte die Nato hauptsächlich im östlichen und südöstlichen Europa. Aber die Nato ist mehr als bloß eine nordamerikanische und europäische Angelegenheit. Sie hat jetzt globale Verbindungen und Partnerschaften, und einige Strategen schlagen vor, die Nato hin zu einer „globalen Allianz von Demokratien“ zu entwickeln.

NATO-ZU

Gewaltfreie Aktion gegen NATO

Am 4. April 1949 wurde mit der Unterzeichnung des NATO-Vertrages die "Nordatlantische Vertragsorganisation” ins Leben gerufen. Am 3. und 4. April 2009 treffen sich die Staats- und Regierungschefs und die Delegationen der 26 NATO-Staaten in Baden Baden und Straßburg, um mit einem NATO-Gipfel den 60. Geburtstag der NATO zu feiern. WRI-Mitarbeiter Andreas Speck berichtet (Red.).


Gegen jeden Militarismus

Warum eine antimilitaristische Perspektive für alle sozialen Bewegungen wichtig ist


Das Weltsozialforum ist jetzt sechs Jahre alt. Seit den Anfängen in Porto Alegre 2001 ist es gewachsen, hat es regionale Prozesse angestiftet, und es hat sich verändert. Mit dem Erfolg des Weltsozialforums zog es das Interesse der traditionellen Linken auf sich, sowie von linken Regierungen. Brasiliens Präsident Lula hat auf dem Weltsozialforum gesprochen, und die venezuelanische Regierung nutzte das „polizentrische" Forum in Caracas zur Werbung für die „bolivarische Revolution". Übernimmt das WSF also jetzt althergebrachte traditionelle linke Politik, und verabschiedet sich von seinen eigenen Prinzipien? Geht das WSF in die alte Falle, sich nur gegen eine Seite des politischen Spektrums - den (US)-Imperialismus - zu wenden, und das Auge gegenüber Menschenrechtsverletzungen und Militarismus zu verschliessen, wenn sie denn vom linken politischen Spektrum kommen, gemäß dem einfachen Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund"?


 

Die Arbeit der WRI für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Als War Resisters' International nehmen wir für uns das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch, und wir erkennen nicht an, das Staaten das Recht haben sollen, uns zum Kriegsdienst zu zwingen. Gleichzeitig arbeiten wir auf der internationalen Ebene, um die allgemeine Anerkennung des Rechtes auf Kriegsdienstverweigerung durchzusetzen.

Ein Festival für Deserteure

Russische AntimilitaristInnen demonstrierten gegen den Krieg in Tschetschenien

Der 23. Februar ist in Russland heute der "Tag der Verteidiger des Vaterlandes" (ehemals "Tag der Roten Armee") und offiziell ein Feiertag. Vor 61 Jahren, am 23. Februar 1944, fanden auf Anordnung Stalins die Deportationen der TschetschenInnen und InguschetInnen statt. Die "Autonome Aktion Moskau" nimmt diesen "Feiertag" bereits seit Jahren zum Anlass, auf den Krieg in Tschetschenien aufmerksam zu machen. In diesem Jahr organisierte sie ein "Festival der Deserteure" in Moskau. (Red.)

Insumision - für das Recht auf Totalverweigerung

15. Mai in Chile Zum dritten Mal hat die War Resisters' International (WRI/ Internationale der KriegsgegnerInnen) für den Internationalen Tag zur Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai eine Aktionskampagne inklusive Training organisiert. Nach Balkan und Israel lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Chile und Lateinamerika - mit den zentralen Aktionen in Santiago de Chile. Von dort berichtet Andreas Speck, KDV-Campaigner der WRI.

Viel Bewegung, doch wenig Frieden

(Keine) Friedensbewegung in Großbritannien


SoldatInnen bleiben MörderInnen

Spätestens der NATO-Krieg gegen Jugoslawien hat gezeigt, dass in der bundesrepublikanischen Gesellschaft antimilitaristische und pazifistische Positionen mittlerweile marginalisiert sind. Die »friedenspolitische Hegemonie« der ersten Hälfte der 80er Jahre – die übrigens immer nur eine atompazifistische war – ist dahin. Auch hohe Kriegsdienstverweigerer-Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Akzeptanz des Militärischen mittlerweile weit verbreitet ist. Dazu kommt, dass sich die Einstellungen von Kriegsdienstverweigerern und Wehrpflichtigen in Bezug auf Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht wesentlich unterscheiden.

Frauen sollen die Effizienz der Tötungsmaschine erhöhen

Bringt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes mehr als eine Feminisierung Tucholsky's?

Am 11. Januar entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Ausschluss von Frauen aus der Bundeswehr nicht mit EU-Recht vereinbar ist. Relativ einheitlich wurde das Urteil in der Presse und von PolitikerInnen als Erfolg für die Gleichberechtigung der Frauen begrüsst. Doch bringt das Urteil wirklich mehr als eine Feminisierung Tucholsky's? Zweifel sind angebracht. (Red.)

Ein Movement Action Plan für die Türkei

Dokumentation

Die folgenden Seiten werten das Seminar "Ein Movement Action Plan für die Türkei" aus. Es fand vom 04.04. - 08.04. 1998 in Sigacik nahe Izmir statt und war das erste dieser Art in der Türkei. Weitere Exemplare der Dokumentation können bei Patchwork angefordert werden.

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by Dr. Radut