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Von Quilino nach Recreo

Heute hatte ich wieder eine lange Etappe – 120km von Quilino nach Recreo. Ich stand früh auf, um die Hitze während des Tages zu vermeiden. Um 6:20 Uhr frühstückte im Hotel, und unterhielt mich mit anderen Gästen. Der Himmel war ziemlich bewölkt, und ich machte mir ein wenig Sorgen wegen Regen oder Gewittern. Doch ich entschied mich los zu fahren, und zu Beginn hatte ich Rückenwind – und starken Rückenwind. Und so kam ich nach weniger als zwei Stunden in Luico V Mansilla an – einem kleinen Ort auf dem Weg, ca. 50km von Quilino entfernt. Ich kam an den Salinas Grandes vorbei einer großen Salzwüste, und von der Straße aus ein beeindruckender Anblick.

In Mansilla machte ich eine kurze Pause, um etwas Limonade und Wasser zu trinken, und nach kurzer Zeit war ich wieder unterwegs. Ich war nicht mehr ganz so schnell, doch immer noch recht schnell, und nach kurzer Zeit verließ ich die Provinz Cordoba und kam in die Provinz Catamarca. Es gab jetzt noch weniger Vegetation, und es war heißer. Die Straße führte jetzt zwischen den Salinas Grandes und den Salinas de Ambargasta durch, also wirklich durch eine Salzwüste.

Ich hielt erneut an einer Waage für LKWs an, und unterhielt mich mit den zwei Polizisten dort. Sie sagten mir, dass es 10km weiter ein kleines Dörfchen geben würde, und auch, dass andere Radfahrer vor einiger Zeit vorbeigekommen wären. Und so fuhr ich weiter, und kurz vor dem Dorf sah ich die anderen Radfahrer, die im Schatten eines Baumes Siesta machten. Ich unterhielt mich mit einem von ihnen (die anderen schliefen), und dann fuhr ich weiter zum Dorf um mir eine Limonade zu kaufen. Leider hatte der Kiosk keine kleinen Limonade-Flaschen, und so begnügte ich mich damit, meine Wasserflaschen aufzufüllen. Vom Dorf bis nach Recreo waren es nur noch 20km, und zum Glück war es wieder bewölkt, was mir doch sehr half, denn es war weniger heiß.

Ich war jetzt doch wesentlich langsamer, und die letzten 20km waren hart. Trotzdem kam ich in Recreo um ca. 12:30 Uhr an – ich hatte für die 120km etwas weniger als sechs Stunden gebraucht. Ich hielt sofort bei einer Parilla an und aß einen Salat und trank zwei Flaschen Limonade. Ich denke, dass mir an dem Punkt etwas Zucker fehlte. Später fuhr ich dann ins Ortszentrum und fand die Touristeninformation, wo sie mir eine Liste mit Hotels gaben. Ich ging erst zu einem sehr preiswerten Hotel, doch die waren gerade am renovieren, und so fuhr ich zu einem anderen Hotel, wo ich mich jetzt erhole und schreibe.

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Blog | by Dr. Radut