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Von Puerto Viejo nach Paysandú

Heute hatte ich meinen letzten Tag mit dem Fahrrad in Uruguay - von Puerto Viejo nach Paysandú. Ich stand etwas später auf als üblich - so um 7:30 Uhr - da ich im Parador frühstücken wollte, und die mir am Vorabend sagten, dass sie erst so um 8:30 Uhr aufmachen würden. Und daher machte es wenig Sinn, früher aufzustehen. Trotzdem hatte ich nicht mehr Schlaf, da eine Gruppe junger und weniger junger UruguayerInnen mit lauter Musik die Nacht durchmachten - die Musik hatte auch noch nicht aufgehört, alsi ich um ca. 9 Uhr aufbrach.

Die ersten 18km fuhr ich auf einer ruhigen Straße  - teilweise ohne Aspahlt - bis zur Ruta 24. An einem Punkt überquerten Kühe die Straße, und mir schien, dass eine der Kühe Angst vor meinem Fahrrad hatte. Ich hielt an und stieg ab, und die Kuh schien weniger Angst vor mir zu haben, als ich mein Fahrrad schob, und so kam ich an ihr vorbei. Nach ein paar hundert Metern musste ich dann nochmal anhalten, da ein Bauer eine Herde Kühe in ein Feld trieb - die Kühe, die ich früher sah, waren wohl ein bißchen spät...

Ich fuhr auf der Straße weiter, bis ich zur Ruta 24 kam. Jetzt war es das gleiche wie schon vor zwei Tagen - in den Rückspiegel gucken um nach LKWs Ausschau zu halten, und wenn notwendig auf den Seitenstreifen auszuweichen (so es denn einen gab). Nach etwa 20km mündete die Ruta 24 in die Ruta 3 (von Montevideo), und so gab es mehr Verkehr,. Doch es war nicht mehr weit bis Paysandú.

Einige Kilometer vor Paysandú sah ich einen schwarzweißen Teju, der versuchte, die Straße  zu überqueren, gerade als von hinten ein LKW kam. Glücklicherweise nahm er diesen wahr und kehrte um, und rannte dann unter einen Busch an der Seite  (das Foto ist von Wikipedia - ich hatte nicht die Zeit anzuhalten und den Teju zu fotografieren). Dieser Teju schien wirklich größer als 1m zu sein - für meine Augen eine ziemlich große Echse.

Ich fuhr weiter nach Paysandú, und kam auch schnell in der Stadt an. Und das ist wirklich eine Stadt - mit vielen Ampeln, die ich schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Es waren nicht viele Menschen auf der Straße - es war um die 12:30 mittags - und so fuhr ich bis zum Plaza Constitucion und frage im Tourismusbüro nach einer preiswerten Unterkunft. Ich wurde auf ein Hotel auf der anderen Seite des plaza verwiesen,m wo ich ein Zimmer nahm.

Nach einer Dusche und etwas Ausruhen machte ich mich auf zu einem Spaziergang, um die Stadt etwas zu erkunden. Ich ging die Straße 18 de julio (die Einkaufsstraße) den ganzen Weg bis zum Hafen am Rio Uruguay, und dann ein wenig entlang des Strandbereiches (nicht so toll), und wieder zurück über Salto und Baltasar Brum zur 18 de julio und zu meinem Hotel.

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Blog | by Dr. Radut