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San Salvador de Jujuy

Als ich gestern aufwachte regnete es ziemlich heftig. Ich wollte an diesem Tag nicht weit fahren, und so entschied ich mich ein wenig zu warten. Nach einer Stunde oder so hörte es auf zu regnen, und ich entschied mich, nach La Caldera, etwa 23km von Salta in Richtung San Salvador de Jujuy, aufzubrechen. Es war ziemlich bewölkt, aber es regnete nicht mehr.

Der Weg raus aus Salta war auf einem Radweg entlang einer Schnellstraße, fast bis Vaqueros. Aber zumindest musste ich nicht auf der Schnellstraße Rad fahren. Nach Vaqueros veränderte sich die Straße, und jetzt war es eine Bergstraße, die für LKWs zu eng war, und mit wenig Verkehr. Die Straße stieg leicht an, aber stetig. Nach einiger Zeit erreichte ich La Caldera, und ich fuhr zur Touristeninformation, um nach Unterkünften zu fragen. Viel gab es nicht, und am Ende entschied ich mich für den Campingplatz. Ich baute mein Zelt auf und fuhr ins Dorf, um Mittag zu essen – eine Art Gemüsegebäck, und ein Bier. Am Nachmittag ruhte ich mich aus, und ich traf eine Familie auf dem Campingplatz, und wir unterhielten uns ziemlich lange.

Zum Glück regnete es für den Rest des Tages nicht mehr, und später ging ich noch einmal ins Dorf, um ein paar Sachen fürs Abendessen einzukaufen.

Heute stand ich früh auf. Ich schlief nicht gut, denn es gab zwei Partys auf dem Campingplatz – nicht so laut, doch laut genug, um meinen Schlaf zu stören. Ich fuhr um 7:30 Uhr los in Richtung San Salvador de Jujuy, etwa 70km von La Caldera entfernt.

Zuerst ging die Straße etwas bergauf, doch nicht sehr viel. Ich kam schnell am höchsten Punkt an – nicht viel höher als 1450m – und dann ging es wieder bergab (auch nicht sehr viel), durch ein Tal auf der anderen Seite. Die Straße führte jetzt durch subtropischen Wald, und ich genoss es, früh morgens am Rande der Hügel (oder Berge – doch so hoch waren sie nicht) mit dem Fahrrad zu fahren.

Nach 2½ Stunden kam ich zum Dorf El Carmen, und machte eine Pause, um etwas zu essen und eine Limonade zu trinken. Ich wusste, dass der beste Teil der Strecke vorbei war – von El Carmen nach San Salvador de Jujuy war die RN9 wesentlich größer, und mit viel mehr Verkehr. Kurz vor San Salvador de Jujuy verwandelte sich die Straße in eine Autobahn, und die Kreuzung mit einer anderen Autobahn direkt vor Jujuy war mörderisch. Schließlich kam ich am zentralen Platz von San Salvador de Jujuy an, und trank dort einen Kaffee.

Später ging ich zum Hostel Tantanakuy, und duschte mich und ruhte mich während des Nachmittags etwas aus (und wusch etwas Wäsche). Später am Nachmittag ging ich zu einem Camping-Geschäft um zu sehen, ob sie eine ThermARest-Matte haben, doch sie hatten keine. Und die ähnlichen Matten, die sie hatten, waren wesentlich größer und schwerer, und so kaufte ich nichts. Ich machte einen weiteren Spaziergang durch das Zentrum von San Salvador de Jujuy und ging zurück zum Hostel. Ich kaufte etwas Gemüse für einen Salat als Abendessen ein.

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Blog | by Dr. Radut