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Puno: schwimmende Inseln und Taquile

Heute machte ich einen Ausflug zu einer der schwimmenden Inseln der Urus, und später dann zur Insel Taquile. Es war ein ziemlich langer Tag, und ich kehrte sehr müde nach Puno zurück.

Es ging so um 7 Uhr morgens mit dem Boot los. Die Reise über den Titicaca-See zu einer der schwimmenden Inseln der Urus dauerte so um die 1½ Stunden.

Als wir endlich an einer der schwimmenden Inseln der Urus ankamen, erklärten uns zunächst unser Reiseführer sowie das Oberhaupt der Insel, wie so eine Insel eigentlich konstruiert ist. Alles ist aus Totora-Schilf hergestellt, dass im Titicaca-See weit verbreitet ist. Die Konstruktion einer Insel dauert etwa 1½ Jahre, und danach kann die Insel für etwa 30 Jahre genutzt werden. Danach müssen sie wieder eine neue Insel bauen. Auf einer Insel lebt eine Großfamilie in mehreren Hütten.

Traditionell lebten die Urus von Fischfang und der Jagd auf Wasservögel des Titicaca-Sees, doch zumindest die Urus auf der Insel, die wir besuchten, leben heute doch eher vom Tourismus. Die ganze Insel hat für die TouristInnen gearbeitet, und alles war doch sehr kommerzialisiert. Aber gut – von irgend etwas müssen sie ja leben, und warum nicht vom Tourismus.

Nach einiger Zeit verließen wir die Insel wieder, und fuhren mit dem Boot weiter zur Insel Taquile, wo etwa 2000 Menschen leben, die im wesentlichen Quechua sprechen. Heute leben auch sie viel vom Tourismus.

Wir spazierten etwas über die Insel bis zum Hauptplatz der Insel, und danach gingen wir zu einem der Häuser, um dort Mittag zu essen. Auf der Insel ist es sehr ruhig – es gibt keine Autos, und auch das Leben erschien mir eher ruhig. Heute leben die Menschen dort vom Tourismus, Ackerbau und Fischfang.

Wir gingen viele Treppenstufen herunter bis zum Haupthafen der Insel, und kehrten nach Puno zurück – eine Bootsreise von erneut 2½ Stunden.

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Blog | by Dr. Radut