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Machu Picchu

Am 4. April verließ ich Cusco endlich wieder, um nach Ollantaytambo zu fahren. Wir nahmen die Route über Pisac, und so mussten wir erst einmal über einen Berg von fast 3800m Höhe. Doch dann ging es bergab hinein ins Heilige Tal der Inkas, mit wunderschönen Aussichten. Von Pisac aus folgten wir dem Tal, und in Urubamba aßen wir in einem Restaurant zu Mittag. Danach fuhren wir weiter bis nach Ollantaytambo, wo wir im Hostal Chaska Wasi direkt am zentralen Platz unter kamen. Das Hostel hat eine sehr angenehme Atmosphäre, und am Abend tranken wir einige Gläser Wein und unterhielten uns mit der Besitzerin des Hostels.

Am nächsten Tag standen wir sehr früh auf – um 4:00 Uhr morgens – um den 5:00 Uhr Zug von Ollantaytambo aus zu nehmen. Wir kamen um 6:30 Uhr in Aguas Calientes an, dem Ort, der Machu Picchu am nächsten ist, und machten uns zu Fuß auf den Weg. Zunächst geht die Straße am Fluss entlang, und nach etwa einem Kilometer geht es über den Fluss, und wir begannen den Aufstieg – eine Treppe mit mehr als 1500 Stufen. Doch der Bus von Aguas Calientes kostet noch einmal 18 US$ - Nein Danke!

 

Wir kamen zum Eingang von Machu Picchu, wo es einige extrem teure Cafés gibt (13 soles für eine Inca-Cola!), und gingen hinein. Der Blick auf Machu Picchu ist spektakulär, und auf jeden Fall die Anstrengung wert.

Ich kann mir nicht vorstellen wir die Inkas Machu Picchu gebaut haben – so viele Meter über dem Flusstal. Machu Picchu ist eindeutig eine beeindruckende architektonische und Ingenieursleistung, und selbst nach so vielen Jahrhunderten noch beeindruckend.

Wir gingen etwas den Berg Machu Picchu herauf, um einen besseren Blick auf die Ruinen zu haben. Und später gingen wir bis zum Nachmittag kreuz und quer durch die Ruinen.

Schließlich gingen wir den Berg wieder runter, doch dieses Mal nicht über die Treppen, sondern die kurvenreiche Straße entlang, die die Busse nach Machu Picchu nehmen. In einem Café an der Brücke über den Fluss tranken wir ein paar Biere und ruhten uns etwas aus, bevor wir nach Aguas Calientes weiter gingen. Aguas Calientes ist ein Ort, der zu 100% vom Tourismus nach Machu Picchu lebt, und ziemlich hässlich. Ab na ja – wir aßen zu Abend und tranken einen Pisco Sour, und warteten auf unseren Zug zurück nach Ollantaytambo, wo wir um 11 Uhr abends ankamen.

 

Heute mache ich einen Tag Pause, während Rob schon losgefahren ist. Doch ich brauche wirklich eine Pause, bevor ich mit dem Fahrrad weiter in Richtung Abancay fahren kann.

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Blog | by Dr. Radut