Zur Navigation

Isla del Sol – Sahuiña

Am Mittwoch, 20. März, während ich noch auf meinen Gepäckträger wartete, fuhr ich zur Isla del Sol. Ich buchte die Überfahrt und die Übernachtung im Büro des Red de Turismo Comunitario del Lago Titicaca, und hoffe, dass so die lokalen Gemeinschaften etwas mehr davon haben. Ich fuhr am Nachmittag in Copacabana los – so um die 13:30 Uhr – und die Überfahrt im Boot bis nach Challapampa im nördlichen Teil der Isla del Sol dauerte fast zwei Stunden. Señora Santurina (wenn ich mich richtig an den Namen erinnere), die Frau vom Hostal Puma Punku, wo ich die Nacht verbrachte, wartete auf mich am Bootssteg. Vom Hostal hatte ich einen schönen Blick auf den See.

Am Nachmittag machte ich noch einen Spaziergang zu den Ruinen von Chinkana, auch als „das Labyrinth“ bekannt, von wegen der Struktur der Steine. Die Ruinen sind etwa 45 Minuten Fußweg von Challapampa entfernt – ein Steinpflasterweg mit schönen Aussichten entlang des Weges.

Am nächsten Tag hatte ich Frühstück im Hostal – ein Service, der normalerweise nicht besteht – und ich frühstückte in der kleinen und einfachen Küche von Santurina: Brot, Käse, und Marmelade. I ging früh los, um bis zum den südlichen Teil der Insel zu gehen. Normalerweise geht der Weg wieder über die Ruinen, doch ich fragte Santurina nach einem direkteren Weg. Und so ging ich am Friedhof von Challapampa vorbei immer bergauf, über die Berge, bis ich in der Nähe des Dorfes Challa auf den „Hauptweg“ stieß, wo ich einen weiteren Touristen aus Brasilien traf.

Wir gingen zusammen weiter, bis wir im Dorf Yumani ankamen, im südlichen Teil der Insel, wo wir uns wieder trennten. Er nahm noch am Morgen ein Boot zurück nach Copacabana, während ich mich entschied, noch eine Weile auf der Insel zu bleiben, und erst am Nachmittag nach Copacabana zurück zu kehren.

In Yumani ging ich bergab bis zum Hafen des Dorfes, wo es auch ein paar Restaurants gibt. Ich aß zu Mittag und wartete auf ein Boot.

Ich kehrte nach Copacabana zurück, und wie ich bereits geschrieben habe, erhielt ich eine SMS von DHL über meinen Gepäckträger.

 

Heute fuhr ich mit dem Fahrrad zur Gemeinschaft von Sahuiña, in der Nähe von Copacabana. Ich ging wieder zum Büro des Red de Turismo Comunitario, um eine Reiseführerin für Sahuiña zu buchen. Ich fuhr mit dem Fahrrad – eine Fahrt von etwa 20 Minuten – und stellte das Fahrrad im Büro des Red de Turismo Comunitario in Sahuiña ab. Doña Ana, meine Reiseführerin, erklärte mir viele Dinge über die Gemeinschaft, und wir gingen herunter zum See, während Doña Ana mir die ganze Zeit Dinge erklärte – über die Pflanzen, die sie anbauen, den See, usw.

Heute lebt die Gemeinschaft von Tourismus, Landwirtschaft, Fischfang, und auch von Konstruktionsarbeiten in Copacabana, wohin einige Mitglieder der Gemeinschaft fahren, um zu arbeiten. Am See angekommen nahm Doña Ana ein Ruderboot, und ruderte uns bis zu einer schwimmenden Insel, während sie mir gleichzeitig Sachen zu einigen der Vögeln und Pflanzen des Sees erklärte.

Eines der bedrohten Tiere des Titicaca-Sees ist der Riesenfrosch, ein Frosch, der bis zu 30cm (!) groß werden kann. Wir kamen an der schwimmenden Insel an (allerdings nicht in traditioneller Konstruktionsweise), wo Doña Ana mir einige Riesenfrösche zeigte, und mir einiges mehr zu den Fröschen und den Vögeln des Sees erklärte.

Wir verließen die schwimmende Insel wieder, und Doña Ana zeigte mir dann auch etwas der Forellenfarmen im kleinen Maßstab. Wir kehrten aufs Land zurück, und Doña Ana zeigte mir einige der medizinischen Pflanzen, die die Gemeinschaft nutzt – Ich kann mich nicht an viel erinnern, doch sie hatte ein breites Wissen über viele Dinge. Nach mehr oder weniger zwei Stunden verließ ich die Gemeinschaft wieder, mit einem kleinen Eindruck vom Leben und der Tradition einer Aymara-Gemeinschaft am Ttitcaca-See. Danke, Doña Ana.

Tags:


Main menu 2

Blog | by Dr. Radut