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Buenos Aires mit dem Fahrrad

In den letzten Tagen bin ich ein wenig mit dem Fahrrad durch Buenos Aires gefahren. Buenos Aires ist eine ziemlich große Stadt, mit breiten Straßen - sechs Spuren kommt bei Hauptstraßen durchaus vor, und dann macht das Fahrrad fahren nicht unbedingt Spaß. Einige "ciclovias" helfen etwas, mehr oder wenig sicher rum zu kommen, doch sind sie nicht unbedingt im besten Zustand - insbesondere wenn man eine andere Straße überqueren muß. Dennoch - ich hatte das Glück, dass eine der ciclovias sehr nahe an meiner Unterkunft vorbei geht, immer entlang der Avenida del Libertador bis zum Bahnhod und dem Busbahnhof Retiro.  An meinem zweiten Tag in Buenos Aires nutzte ich diese ciclovia um ins Stadtzentrum zu kommen, oder genauer, zuerst zum Fährterminal von Buquebus, um mein Ticket für die Überfahrt nach Colonia del Sacramento in Uruguay zu kaufen, und dann in den Stadtteil von San Telmo (via den Puerto Madero).

I fuhr teils mit dem Rad, teilweise schob ich mein Fahrrad durch die Straßen von San Telmo, und ging dann ins Pride Cafe in San Telmo für Salat und Bier (schon wieder!). Ich erinnerte mich an das Cafe von meinem letzten Besuch in Buenos Aires im Januar 2012 (vor einem Jahr) - ohne Fahrrad - und ich fand es sogar wieder, denn ich hatte die Adresse nicht mehr ... Es ist an einer sehr ruhigen Straßenecke, abseits der ausgetretenen TouristInnenwege in San Telmo, was sehr nett war, um mich etwas zu erholen.

Von dort fuhr ich mit dem Fahrrad über die Casa Rosada - dem offiziellen Sitz der argentinischen Präsidentin - und die Avenida 9 de Julio und die Avenida del Libertador (die ciclovia) wieder nach Hause.

 

Heute ging ich erst einmal zu Fuss los, um Probleme mit meiner argentinischen SIM-Karte zu lösen - ohne Erfolg. Später machte ich mich dann mit dem Fahrrad auf - in den Stadtteil Palermo. Mir gelang es, dort nicht auf ciclovias, sondern über ruhige Nebenstraßen hinzukommen, und ich wollte eigentlich in die Buchhandlung Libreria Otras Letras, einem schwul-lesbischen Buchladen in Buenos Aires, um etwas Literatur aufzustocken (nicht, dass ich nicht auch so schon genug Gewicht auf meinem Fahrrad mitschleppen würde). Leider war der Buchladen bis 10. Januar geschlossen, und so werde ich Buenos Aires mit weniger Gewicht und weniger Lesestoff verlassen. Danach ging ich in Palermo Mittag essen - diesmal keinen Salat, aber wieder Bier - und später am Nachmittag traf ich mich mit einer WRI-Aktivistin aus Buenos Aires.

Über meistens ruhige Nebenstrassen ging es dann wieder nach Hause, Und jetzt ist mir eher nach einem ruhigen Abend - ich kämpfe noch mit Jetlag und der Hitze von Buenos Aires.


 

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Blog | by Dr. Radut