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Barbosa – Chiquinquirá – Ubaté

Am 29. August nahm ich den Anstieg von Barbosa (1600m) nach Chiquinquirá (2600m) in Angriff – ein Anstieg von mehr als 30km ab dem Ort Puente Nacional. Ich verließ Barbosa recht früh und nahm meine Tagesroute in Angriff. Der Anfang war recht einfach, und es gab einen leichten Anstieg gefolgt von einer Abfahrt nach Puente Nacional. Der Anstieg von 1000m ab diesem Punkt ist nicht ganz so steil (mit einigen Ausnahmen), aber lang. Ich musste auf einer Höhe von 2200m erst einmal eine Frühstückspause einlegen, und einer weitere Pause machte ich kurz bevor ich die Zielhöhe von 2600m erreichte.

Auf diesem Anstieg folgt leider keine Abfahrt – von diesem Punkt an bis nach Bogota gibt es eine Savanne auf einer Höhe von 2600m. Die letzten 10-15km waren recht flach. Trotzdem kam ich ziemlich erschöpft in Chiquinquirá an.

Die Stadt Chiquinquirá weist noch recht viele Gebäude aus kolonialen Zeiten auf, und hat zwei große Plätze. Im Stadtzentrum gibt es auch recht viele Geschäfte aller Art.

Am nächsten Tag fuhr ich nicht so früh los wie sonst üblich. Von Chiquinquirá nach Ubaté sind es nur 50km, und das ohne eine nennenswerten Anstieg. Doch beim Losfahren merkte ich, dass vor allem meine Beine vom Anstieg des Vortages noch recht müde waren, und so machte ich meine Tagesetappe recht langsam, mit einigen Pausen. Die Straße führt an der Lagune de Fúquene vorbei, auf eine Höhe von 2540m.

Ubaté, oder mit vollem Namen Villa de San Diego de Ubaté, ist die ‘Milchhauptsstadt’ Kolumbiens, und es ist auch noch ein guter Teil des historischen Stadtzentrums erhalten. Ich kam schon vor Mittag an, doch konnte ich leider erst um15:00 Uhr in mein Hotelzimmer (Hotel Zaclordy – preiswert und freundlich). Doch konnte ich mein Fahrrad und mein Gepäck im Hotel lassen, und so ging ich erst einmal Mittag essen (nicht schlecht: Avocadosalat, Reis, Kartoffeln) und machte einen kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum.

Am Nachmittag konnte ich mich endlich ausruhen – und das hatte ich auch nötig. Zum Abendessen ging ich zu einem Restaurant neben dem Hotel und genoss Spaghetti mit Champignons und einer weißen Soße – nicht sehr kolumbianisch, aber vegetarisch.



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Blog | by Dr. Radut