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Fahrradtour in Kolumbien im August 2017

Ubaté – Zipaquirá – Bogotá

Am 31. August hatte ich den letzten Aufstieg – auf dem Weg von Ubaté nach Zipaquirá, auf eine Höhe von 3084m. Der Anfang der Route war ziemlich einfach, doch von dem Ort Sutatausa an ging es bergauf bis kurz nach Tausa – in etwa 10km um von 2600m auf 3084m aufzusteigen. Es war nicht ganz so anstrengend, doch der Verkehr wurde etwas nervig das es an der Straße keinen Seitenstreifen gab und ab und an große LKWs vorbei fuhren (zum Glück waren die wegen des Anstiegs auch nicht sehr schnell).

Barbosa – Chiquinquirá – Ubaté

Am 29. August nahm ich den Anstieg von Barbosa (1600m) nach Chiquinquirá (2600m) in Angriff – ein Anstieg von mehr als 30km ab dem Ort Puente Nacional. Ich verließ Barbosa recht früh und nahm meine Tagesroute in Angriff. Der Anfang war recht einfach, und es gab einen leichten Anstieg gefolgt von einer Abfahrt nach Puente Nacional. Der Anstieg von 1000m ab diesem Punkt ist nicht ganz so steil (mit einigen Ausnahmen), aber lang. Ich musste auf einer Höhe von 2200m erst einmal eine Frühstückspause einlegen, und einer weitere Pause machte ich kurz bevor ich die Zielhöhe von 2600m erreichte.

Puerto Araujo – Landázuri – Barbosa

Als ich Puerto Araujo verließ regnete es leicht, doch es war kein kalter Regen, und so war es mir ziemlich egal. Am Anfang war es alles noch sehr flach, doch bald fing es an hügelig zu werden, und es ging hinauf und herunter bis Cimitarra, wo ich für ein Frühstück anhielt. Während ich frühstückte fing ein Mann an mit mir zu reden, und wir unterhielten uns so eine Stunde, bis ich mich entschied aufzubrechen. Es sind nur 32km von Cimitarra bis nach Landázuri, doch ich war mir bewusst das bald ein harter Anstieg beginnen würde...

El Banco – Barrancabermeja – Puerto Araujo

Zum Glück brauchte ich von El Banco nicht so früh aufzubrechen, denn das Boot fuhr um 8:00 Uhr morgens los. Trotzdem stand ich um 6:00 Uhr auf um Zeit für ein Frühstück zu haben. Leider öffnete die Bäckerei, die ich am Vortag entdeckt hatte, nicht (auch wenn sie mir am Vortag gesagt hatten sie würden um 6:00 Uhr öffnen). Pech gehabt. Ich trank einen Kaffee an einem Straßenstand und kaufte mir auch etwas zu Essen, und wartete auf mein Boot.

Magangué – Mompox – El Banco

Unglücklicherweise schlief ich im Hotel in Magangué nicht gut, und so wachte ich am nächsten Tag ziemlich müde auf. Ich ging zum Bootsanleger um das Boot nach Bodega zu nehmen und dann nach Mompox mit dem Fahrrad weiter zu fahren. Es war ein Montag – aber ein Feiertag, und so waren dort nur wenige Menschen. Ich kam um etwa 6 Uhr morgens am Bootsanleger an, doch das erste Boot fuhr erst um kurz vor 8 Uhr. Diese Boote fahren erst, wenn sie voll sind, und so muss man bei wenig Verkehr eben warten …

Planeta Rica – Sincelejo – Magangué

Am 18. August fuhr ich von Planeta Rica wieder los, mit Ziel Sahagún (72km). Es war ein etwas „kühlerer“ Tag, mit am Anfang leichtem Regen. Mein Plan war bis nach Sahagún, einer kleinen Stadt in Richtung Sincelejo, aber auch auf dem Weg nach Coveñas an der Karibikküste, zu fahren. Mit dem zumindest am Anfang angenehmerem Wetter began der Tag sehr angenehm, und auch die Route war recht einfach.

Tarazá – Caucasia – Planeta Rica

Heiß, heiß, heiß! Das könnte die Zusammenfassung der letzten zwei Tage sein. Ich brach von Tarazá am Dienstag, 15. August, auf, und folgte dem Rio Cauca flussabwärts. Die Strasse hatte keine nennenswerten Anstiege – nur einige von 20-50m als Konsequenz der Landschaft. Hier gibt es viel Rinderhaltung und ab und an ein Dorf. Ich hielt nach einiger Zeit an, um zu frühstücken, und bereits um 11 Uhr kam ich in Caucasia an (65km).

Don Matias – Yarumal – Tarazá

Am Montag, 15. August, brach ich früh von Don Matias auf. Am Anfang gab es etwas Nieselregen, doch der hörte bald auf. Es war ein Tag mit Wolken und Sonner, und am Nachmittag gab es mehr Sonne. Nach dem Aufstieg bis Don Matias am Vortag dachte ich eigentlich, dass es nicht mehr so viel bergauf gehen würde, doch da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Auf Anfang ging es bis auf 2900m hoch, mit einem steileren Anstieg am Anfang, und später war es dann einfacher.

Medellín – und der Anfang meiner Fahrradtour

Ich kam in Medellin am Mittwoch, 9. August, am Abend an. Es gab eine lange Schlange vor der Passkontrolle, doch danach war dann das Gepäck auch schon da, einschliesslich mein Fahrrad. Ich hatte mir etwas Sorgen gemacht ob es denn einfach wäre, ein Taxi zu finden, das gross genug für mein Fahrrad ist, aber das war am Ende überhaupt kein Problem. Und so war ich schon bald auf dem Weg nach Medellin, wo ich bei einem Freund übernachtete. Ich war sehr müde, und konnte mich nicht mehr dazu aufraffen, irgendwas mit dem Fahrrad zu machen. Wir unterhielten uns etwas, und ich ging früh zu Bett.

Kolumbien 2017

Ich habe geplant im August 2017 eine Fahrradtour durch Kolumbien zu machen. Ich werde in Medellin losfahren in Richtung Norden, nach Cartagena. Von dort aus - so zumindest meine Idee - wird es nach Mompox gehen, und dann von El Banco in einer Chalupa (einem kleinen Flussboot) nach Barrancabermeja. Von Barrancabermeja aus soll es dann wieder mit dem Fahrrad weiter gehen bis nach Bogota.

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by Dr. Radut